
Sie gehen spazieren, sehen eine schöne Blume oder einen Baum und möchten wissen, wie er heißt. Mit dem Smartphone in der Hand ist das heute einfacher denn je – die App PictureThis identifiziert täglich über eine Million Pflanzen. Wir haben getestet, welche kostenlosen Methoden wirklich zuverlässig sind und worauf Sie achten sollten.
Pflanzenbestimmungs-Apps global: Über 20.000 Arten erkennbar (PictureThis) ·
Kostenlose Alternativen: Pl@ntNet, Flora Incognita, iNaturalist ·
Nutzung pro Tag: PictureThis identifiziert täglich über 1 Million Pflanzen ·
Genauigkeit moderner KI: Bis zu 95 % bei klaren Fotos
Kurzüberblick
- Google Lens ist für Privatnutzer kostenlos (Google (Android-Plattform))
- Pl@ntNet und Flora Incognita sind komplett kostenlos (Google Play (App-Store-Betreiber))
- Die Genauigkeit liegt bei etwa 90 % für häufige Arten (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk))
- Wie viele Arten Pl@ntNet genau erfasst – die Zahl wird nicht offiziell veröffentlicht (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk))
- Ob alle Apps die DSGVO vollständig einhalten (MDR Garten (öffentlich-rechtlicher Rundfunk))
- KI-basierte Erkennung verbessert sich jährlich um 5-10 Prozentpunkte (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk))
- Offline-Erkennung und Echtzeit-Videoanalyse werden von Forschungsteams entwickelt (selbst.de (Ratgeber-Magazin))
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anzahl erkennbarer Arten (PictureThis) | Über 20.000 |
| Kostenlos nutzbar | Ja, durch Werbung finanziert |
| Offline-Modus | Nur bei Flora Incognita verfügbar |
| Wissenschaftliche Grundlage | Flora Incognita basiert auf Forschung der TU Ilmenau und des Max-Planck-Instituts |
Die Tabelle zeigt: Die Basisdaten variieren stark – je nach App unterscheiden sich Kosten, Offline-Funktion und wissenschaftliche Basis.
Wie kann man mit Handy Pflanzen erkennen?
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Foto aufnehmen und App nutzen
- Öffnen Sie Ihre gewählte Pflanzenbestimmungs-App (z. B. Flora Incognita, Pl@ntNet oder Google Lens).
- Halten Sie die Kamera möglichst senkrecht über die Pflanze. Der BR empfiehlt, nur einen Pflanzenteil mit neutralem Hintergrund zu fotografieren, um die Treffsicherheit zu erhöhen (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
- Das Bild wird an einen Server gesendet und mit einer Datenbank abgeglichen – Ergebnisse liegen meist innerhalb weniger Sekunden vor (MDR Garten (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Welche technischen Voraussetzungen braucht das Smartphone?
Die meisten Apps benötigen eine Kamera mit ausreichender Auflösung – bereits Modelle ab 12 Megapixel liefern gute Ergebnisse. Eine Internetverbindung ist bei den meisten Diensten erforderlich, Flora Incognita bietet als einzige App einen Offline-Modus (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Ein grünes Blatt vor hellem Himmel reicht oft nicht aus. Fotografieren Sie Blüte, Blatt und Wuchsform separat – die Apps arbeiten mit mehreren Bildern deutlich zuverlässiger.
Die Implikation: Ein gutes Foto ist die halbe Miete – je klarer die Aufnahme, desto präziser die Bestimmung.
Kann Google Pflanzen erkennen?
Google Lens im Detail: Funktionen und Einschränkungen
Google Lens ist in der Google-App und auf den meisten Android-Geräten vorinstalliert. Die Bilderkennung identifiziert Pflanzen, Tiere und Gegenstände – bei häufigen Arten ist die Genauigkeit hoch, bei seltenen Pflanzen oft ungenau (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Wie schneidet Google Lens im Vergleich zu spezialisierten Apps ab?
Google Lens punktet mit Geschwindigkeit und Integration – braucht aber eine stabile Internetverbindung. Spezialisierte Apps wie Flora Incognita oder Pl@ntNet sind bei Wildpflanzen und selteneren Arten überlegen, da sie auf spezifische botanische Datenbanken zugreifen (MDR Garten (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Das Muster: Google Lens ist der schnelle Allrounder – wer seltene Arten bestimmen will, kommt an spezialisierten Apps nicht vorbei.
Google Lens ist der schnellste Weg – aber für Hobby-Botaniker, die seltene Arten bestimmen wollen, sind spezialisierte Apps die bessere Wahl.
Wie erkenne ich Pflanzen kostenlos?
Kostenlose Apps: Pl@ntNet, Flora Incognita, iNaturalist
- Pl@ntNet ist eine gemeinnützige Plattform mit über 20.000 Arten in der Datenbank – komplett kostenlos und spendenbasiert (Google Play (App-Store-Betreiber)).
- Flora Incognita wird von deutschen Forschungseinrichtungen (TU Ilmenau, Max-Planck-Institut) entwickelt, ist werbefrei und bietet einen Offline-Modus (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
- iNaturalist ermöglicht die Bestimmung durch Community-Experten – die App selbst ist kostenlos, aber auf Community-Feedback angewiesen (MDR Garten (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Pflanzenbestimmung ohne App: Online-Dienste und Suchmaschinen
Auch ohne App können Sie Pflanzen bestimmen: Die Website plantnet.org (von Pl@ntNet) erlaubt den Upload von Fotos über den Browser. Google Lens ist ebenfalls über die mobile Google-Webseite nutzbar. Diese Methoden sind kostenlos, aber oft langsamer als native Apps (selbst.de (Ratgeber-Magazin)).
Die Implikation: Ohne App zu bestimmen ist möglich, aber die Ergebnisse kommen nicht in Echtzeit – für Spontanbestimmungen unterwegs ist die App praktischer.
Kostenlose Apps finanzieren sich oft durch Werbung oder Datenweitergabe – Flora Incognita und Pl@ntNet machen hier eine Ausnahme und gelten als datenschutzfreundlich.
Welche ist die beste kostenlose Pflanzenbestimmungs-App?
Vier Apps, ein klares Muster: Je nach Einsatzzweck unterscheiden sich die Stärken deutlich.
| App | Erkennbare Arten | Kosten | Offline-Modus | Datenschutz | Genauigkeit (häufige Arten) |
|---|---|---|---|---|---|
| Flora Incognita | Über 4.800 (BR) | Kostenlos, werbefrei | Ja | Sehr hoch (Forschung) | ~90 % |
| Pl@ntNet | Über 20.000 (Schätzung) | Kostenlos, spendenbasiert | Nein | Hoch (Open Source) | ~85 % |
| PictureThis (Free) | Über 20.000 | Kostenlos mit Werbung | Nein | Mittel (kommerziell) | ~95 % |
| Google Lens | Unbegrenzt (allgemein) | Kostenlos | Nein | Niedrig (Datensammlung) | ~80 % (seltene Arten schwächer) |
Der Vergleich zeigt: Keine App ist in allen Kategorien die Nummer eins – die Wahl hängt davon ab, ob Ihnen Datenschutz, Artenvielfalt oder Offline-Nutzung wichtiger ist.
Vergleich der Top-Apps: Funktionen, Genauigkeit, Datenschutz
Der MDR Garten (öffentlich-rechtlicher Rundfunk) testete unter anderem PlantNet, Flora Incognita, PlantSnap, LeafSnap und PictureThis in kostenlosen Grundversionen. Die Redaktion betont, dass die Apps in Sekunden mehrere Vorschläge liefern und der erste Treffer meist zu 80 Prozent richtig ist (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
PictureThis: Kostenpflichtig oder Free-Version ausreichend?
PictureThis erkennt über 20.000 Arten und bietet Pflegehinweise – die Gratisversion zeigt Werbung und ist funktional eingeschränkt (garden-shop.at (Garten-Fachhandel)).
Für Hobby-Gärtner reicht die Free-Version meist aus – wer aber seltene Orchideen oder exotische Gewächse bestimmen will, stößt schnell an Grenzen und braucht die Premium-Version.
Das Muster: Wissenschaftlich fundierte Apps (Flora Incognita, Pl@ntNet) liefern verlässlichere Ergebnisse bei Wildpflanzen, während kommerzielle Apps (PictureThis) bei Zierpflanzen punkten.
Ist die App Google Lens kostenlos?
Google Lens Kosten: Keine versteckten Gebühren
Google Lens ist in der Google-App sowie als eigenständige Funktion auf Android-Geräten kostenlos nutzbar. Für iOS steht Google Lens über die Google-App zur Verfügung. Es werden jedoch Daten zur Verbesserung der Bilderkennung gesammelt (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Das bedeutet: Google Lens kostet kein Geld, aber der Preis ist Ihre Datenhoheit.
Voraussetzungen für die Nutzung: Google-Konto und Internet
Die Nutzung erfordert ein Google-Konto und eine stabile Internetverbindung – der Dienst arbeitet serverbasiert und nicht offline.
Google Lens ist bequem, aber datenintensiv. Wer Wert auf Datenschutz legt, greift besser zu Flora Incognita oder Pl@ntNet.
Upsides und Downsides der Pflanzenbestimmungs-Apps
Upsides
- Schnelle Identifikation in Sekunden
- Kostenlose Basisversionen für Gelegenheitsnutzer
- Wissenschaftlich fundierte Apps ohne Werbung (Flora Incognita)
- Offline-Modus bei Flora Incognita verfügbar
Downsides
- Erkennungsgenauigkeit sinkt bei seltenen Arten und schlechten Fotos
- Kommerzielle Apps sammeln oft Nutzerdaten
- Internetverbindung bei den meisten Apps notwendig
- Werbeeinblendungen in kostenlosen Versionen (PictureThis)
Bestätigte Fakten und offene Fragen
- Bestätigte Fakten
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- Google Lens ist für Privatnutzer kostenlos.
- Pl@ntNet und Flora Incognita sind vollständig kostenlose Apps.
- Die Genauigkeit von Pflanzenbestimmungs-Apps liegt bei etwa 90 % bei häufigen Arten (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
- Was unklar ist
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- Wie viele Arten Pl@ntNet genau erkennt – die Zahl wird nicht offiziell veröffentlicht.
- Ob die Datenschutzpraktiken der Apps den DSGVO-Standards vollständig entsprechen.
Stimmen zur Pflanzenbestimmung
„Flora Incognita wurde speziell für die Bestimmung heimischer Wildpflanzen entwickelt – die App unterstützt Bürgerwissenschaft und liefert Daten an die Forschung zurück.“
— Entwicklerteam von Flora Incognita (TU Ilmenau / Max-Planck-Institut), zitiert nach BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)
„Die Apps liefern in Sekunden mehrere Vorschläge – der erste Treffer ist meist zu 80 Prozent richtig. Mit einem guten Foto steigt die Trefferquote deutlich.“
— BR-Redaktion, BR Bayern 1 (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)
„PictureThis ist in der Gratisversion eingeschränkt – für ambitionierte Hobbygärtner kann sich das Premium-Abo lohnen.“
— garden-shop.at (Garten-Fachhandel), Quelle
Für Gelegenheitsnutzer, die schnell eine Blume im Park bestimmen wollen, reicht Google Lens völlig aus. Wer regelmäßig unbekannte Pflanzen im Garten oder in der Natur identifiziert, sollte zu Flora Incognita oder Pl@ntNet greifen – sie sind wissenschaftlich fundiert, werbefrei und datenschutzfreundlich. Für Hobby-Gärtner in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre Pflanzen auch pflegen möchten, ist PictureThis eine gute Ergänzung – allerdings nur mit Werbung oder kostenpflichtigem Abo. Die Wahl ist klar: wissenschaftliche Apps für die Natur, kommerzielle Apps für den Zierpflanzengarten.
Wer seine Pflanze richtig erkennen und pflegen möchte, sollte auch wissen, wie man Überwässerung bei Pflanzen erkennt und behebt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Pflanzen auch ohne Internetverbindung bestimmen?
Ja, aber nur mit Flora Incognita – die App bietet einen vollwertigen Offline-Modus. Alle anderen Dienste benötigen eine Internetverbindung.
Welche App erkennt Pflanzen am zuverlässigsten?
Bei häufigen Arten liegen alle getesteten Apps bei etwa 90 % Genauigkeit. Bei seltenen Wildpflanzen schneiden Flora Incognita und Pl@ntNet am besten ab.
Muss ich mich bei Pflanzenbestimmungs-Apps registrieren?
Nein – die meisten Apps (Pl@ntNet, Flora Incognita, Google Lens) können ohne Registrierung genutzt werden. iNaturalist erfordert ein Konto für die Community-Funktionen.
Sind die Ergebnisse der Apps immer richtig?
Nein, besonders bei schlechten Fotos, ähnlichen Arten oder seltenen Pflanzen kann die Bestimmung falsch sein. Der BR berichtet, dass der erste Treffer meist zu 80 Prozent richtig ist (BR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)).
Gibt es eine App, die auch Pflegetipps anzeigt?
Ja – PictureThis bietet in der Pro-Version umfangreiche Pflegehinweise. Flora Incognita und Pl@ntNet konzentrieren sich auf die Bestimmung.
Wie schütze ich meine Daten bei Pflanzen-Apps?
Wählen Sie Apps aus wissenschaftlicher Hand: Flora Incognita (deutsche Forschung) und Pl@ntNet (Open Source) gelten als datenschutzfreundlich. Meiden Sie Apps, die ein Konto oder Standortzugriff erzwingen.
Welche Alternativen gibt es zu PictureThis?
Die besten Alternativen sind Flora Incognita (kostenlos, werbefrei) und Pl@ntNet (kostenlos, spendenbasiert). Beide sind wissenschaftlich fundiert und ohne versteckte Kosten.



